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Kanzlei für Internationales Wirtschaftsrecht und Privatrecht

Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht

Exportrecht - Internationales Vertragsrecht - UN-Kaufrecht - Erbrecht in Europa - Erbrechtsverordnung - Arbeitsrecht in Europa - Entsendung - Ausländisches Gesellschaftsrecht - Zweigniederlassung im Ausland - Liquidation Gesellschaft im Ausland - Insolvenz im Ausland - Europäisches Mahnverfahren

Wir arbeiten seit 1995 auf dem Gebiet des Internationalen Rechts, grenzüberschreitend.


Vollmachten im internationalen Rechtsverkehr

Das deutsche Recht gilt regelmäßig nicht für Vollmachten, die im Ausland verwendet werden. Was im Einzelnen in der Vollmacht aufzunehmen ist, wie sie ausgestaltet werden muss und insbesondere die Form der Vollmacht, regelt das Recht des Staates, in dem die Vollmacht zur Geltung kommen soll (sog. Wirkungs- und Formstatut). Soweit besondere Formerfordernisse bestehen, etwa notarielle Beurkundung oder Beglaubigung der Vollmacht, können diese aber auch vor einem deutschen Notar erbracht werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass ein deutscher Notar eine Vollmacht gleich in der jeweiligen ausländischen Sprache beglaubigt, so dass diese unmittelbar im Ausland verwendet werden kann. Unter Umständen muss zur Anerkennung noch eine Apostille oder Legalisation beigebracht werden.

Wir bearbeiten und erstellen Vollmachten im Entwurf zur Verwendung in den Ländern

Argentinien, Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Spanien

und koordinieren die notarielle Beglaubigung/Beurkundung, wenn möglich bei einem Notar in Ihrer Nähe.

Fallstricke im Internationalen Recht

Das Internationale Wirtschaftsrecht ist ohne Vorkenntnisse eine schwierig zu ergründende Materie, vergleichbar mit einem Irrgarten. Kenntnisse des sogenannten Kollisionsrechts, das größtenteils aus europäischer Feder stammt, internationale Konventionen und Verträge sind ebenso unabdingbar wie das Wissen über die Sonderregelungen zur prozessualen Durchsetzbarkeit, allen voran Gerichtszuständigkeit und Vollstreckungsverfahren. Oftmals ist die Zeit knapp. Besonders tückich: Verjährung und Verfallsfristen, die sich größtenteils nach dem materiellen (ausländischen) Recht richten. Existenziell wird ein Fehler, wenn sich der Bearbeiter mit außereuropäischen Recht beschäftigt. Denn ein Großteil der Vermögensschadenshaftpflichtversicherungen der Anwälte und Steuerberater sehen hierfür Deckungsausschlüsse vor. Damit haftet der Bearbeiter persönlich und unbeschränkt.

Internationales Wirtschaftsrecht. Was ist das?

Im heutigen Alltag ist die Überschreitung von Ländergrenzen ganz selbstverständlich. Ob Sie privat in das Ausland reisen, einen ausländischen Ehegatten geheiratet haben, Geschäfte im Ausland machen oder aber nur im Internet surfen. Jedes Mal kollidieren mindestens zwei Rechtsordnungen miteinander. Ihr nationales und das ausländische Recht, regelmäßig deutsches und ausländisches Zivilrecht. Sie sind also zunächst einmal mit einer fremden Rechtsordnung konfrontiert. Ob und wann Sie im Einzelfall ihr nationales Recht „mitnehmen“, ob es sich gegenüber dem ausländischen Recht durchsetzt und ob es wirklich günstiger ist, hängt von vielen Faktoren ab, die Sie sogar größtenteils beeinflussen können.

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Erbrechtsverordnung

Ob Sie sich als Deutscher für längere Zeit im Ausland aufhalten oder als Ausländer hier in Deutschland leben und arbeiten: 

Die Erbrechtsverordnung tritt am 17. August in Kaft und bringt wichtige Änderungen für Erbschaft, Testamente und Pflichtteilsrecht. Für Sie, Ihre Familienangehörigen und Lebensgefährten. Lesen Sie auch

Aktuell

  • 20.10.2015: Neues ElektroG in Kraft mit Auswirkungen für ausländische Hersteller

    Im Zusammenhang mit dem neuen Elektrogesetz bestehen aktuell Unsicherheiten, ob auch ausländische Hersteller, deren Elektrogeräte in Deutschland vertrieben werden, die allerdings selbst weder eine inländische Niederlassung unterhalten noch die Ware selbst in die Bundesrepublik importieren, Registrierungspflichten und in der Folge auch Deklarierungen im ERA System obliegen.

    Das neue ElektroG unterscheidet sich an einigen entscheidenden Stellen von der alten Fassung. Die Kommentierungen sind daher für die Fragestellung nur begrenzt nutzbar. Unter Berücksichtigung der Gesetzesmaterialien kommen wir zu folgender Einschätzung: Neues ElektroG: Auswirkungen für die im Ausland ansässigen Hersteller

     
  • 09.09.2015: Neuigkeiten zum Europäischen Mahnbescheid

    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat im Vorabentscheidungsverfahren  Az.70b C 17/14 vom 22.10.2014 ein richtungsweisendes Urteil für die sogenannten Schuldnerschutzverfahren gem. Art. 20 EuMahnVO getroffen. Auf Vorlage des Amtsgerichts Wedding, dem Europäischen Mahngericht für Deutschland, hatte der EuGH zu entscheiden, welche Rechtsbehelfe für den Fall greifen, wenn der in Deutschland beantragte Mahnbescheid im Ausland nicht ordnungsgemäß zugestellt wurde, der Gläubiger hierauf den Zahlungsbefehl erhält und gegen den ausländischen Schuldner vollstreckt.

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  • 17.8.2015 Die Erbrechtsverordnung kommt

    Erbrechtsverordnung - Wichtige Gesetzesänderung 2015 zum Erbrecht für in Deutschland lebende Italiener. Erbrechtsverordnung 2015. Wichtige Informationen

     
  • 03.06.2015: Inhouse Training Unternehmensrecht und internationales Recht

    Wir bieten Mitarbeiterseminare zum Handelsrecht und internationalen Wirtschaftsrecht an. Inhouse Training Unternehmensrecht und internationales Recht

     
  • 05.05.2015: Fachanwaltschaft Internationales Wirtschaftsrecht

    Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Köln gestattet Herrn Rechtsanwalt Gian Luca Pagliaro die Führung des Titels: Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht 

     
  • 10.01.2015: Neue Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 (Brüssel Ia)

    Die  Verordnung über die internationale Zuständigkeit der Gerichte in einem Unionsmitgliedstaat der EU und Vollstreckung von Entscheidungen aus einem Unionsmitgliedsstaat der EU in Kraft. Es handelt sich  um eine  modifizierte Verordnung der sog. EuGVO, auch bekannt als Brüssel I Verordnung. Die Neuerungen sehen insbesondere die Abschaffung des sog. Exequaturverfahrens vor. Das heißt: Ausländische Entscheidungen können daher auch direkt, ohne Beantragung einer deutschen Vollstreckungsklausel, vollstreckt werden.

     

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